Craniosacrale Therapie: Risiken und Komplikationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Mai 2013)

Wenn Sie sich mithilfe craniosacraler Therapie behandeln lassen möchten, sollten Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem Arzt besprechen. Wenn Sie sich ausschließlich auf die craniosacrale Therapie verlassen, besteht das Risiko, dass ernsthafte Krankheiten übersehen oder nicht ausreichend behandelt werden.

In bestimmten Fällen – besonders in akuten und bedrohlichen Situationen – ist eine craniosacrale Therapie nicht angebracht. Ein typisches Beispiel sind Menschen mit Hirnblutungen oder erhöhtem Hirndruck.

Eltern sollten beachten, dass eine craniosacrale Therapie für Neugeborene mit Komplikationen verbunden sein kann: Das Gehirn kann durch die speziellen Handgriffe verletzt werden, da die Spalten zwischen den Schädelknochen noch weit auseinanderstehen.

Die craniosacrale Therapie kann die Schulmedizin ergänzen. Jedoch sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt besprechen, ob diese Behandlungsmethode zur Behandlung Ihrer Beschwerden geeignet ist.