Craniosacrale Therapie: Durchführung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Mai 2013)

Während der craniosacralen Therapie liegt der Patient meist auf dem Bauch oder dem Rücken und versucht dabei, sich möglichst tief zu entspannen. In manchen Fällen ist die Behandlung auch im Sitzen möglich. Der Therapeut legt seine Hände auf den Kopf des Patienten und stimmt sich auf den Rhythmus der Hirnwasserströmung ein. Am Schädel, entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein versucht er nun, Störungen des Rhythmus ausfindig zu machen.

Wenn er eine Blockierung oder Unregelmäßigkeit fühlt, legt der Craniosacral-Therapeut seine Hände auf die entsprechende Stelle und versucht durch bestimmte Drucktechniken, den normalen Hirnwasser-Rhythmus wiederherzustellen. Die speziellen Handgriffe der craniosacralen Therapie führt der Therapeut am Schädel und an der gesamten Wirbelsäule durch, bis er eine Verbesserung ertastet.

Die Dauer einer Therapie-Einheit beträgt meist eine Stunde. Die Behandlung läuft sehr konzentriert und ruhig ab, sodass der Patient oft dabei einschläft. Eine craniosacrale Therapie bei Erwachsenen kann aus mehreren Einzelbehandlungen bestehen. Dazwischen sollte jeweils ein Abstand von einer Woche liegen.