Chemotherapie-Nebenwirkungen: Schleimhautentzündungen (Mukositis)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. August 2014)

Die Schleimhautzellen des Verdauungstrakts vom Mund bis zum After teilen sich häufig und sind somit empfindlich für Chemotherapie-Nebenwirkungen. Im Verlauf einer Chemotherapie können sich deshalb Schleimhautentzündungen (Mukositis) entwickeln. Je nachdem, welcher Teil des Verdauungstraktes entzündet ist, leiden die Betroffenen unter Schmerzen beim Schlucken, Bauchkrämpfen oder Durchfall. Krankheitserreger können in die geschädigten Bereiche eindringen und Infektionen verursachen.

Tipps gegen Schleimhautentzündungen

  • Achten Sie auf eine gute Mundhygiene und benutzen Sie eine weiche Zahnbürste.
  • Gurgeln Sie mit Kamillen- oder Salbeiextrakten, beide haben eine entzündungshemmende Wirkung.
  • Mund-Spülungen mit Chlorhexidin töten Krankheitserreger ab und beugen so einer Infektion vor.
  • Verzichten Sie auf Nahrungsmittel, welche die Schleimhäute reizen, z.B. Zitrusfrüchte, hartschalige Früchte und scharfe oder salzige Gerichte.
  • Essen und trinken Sie nicht zu heiß.
  • Nehmen Sie kleine Bissen zu sich und kauen Sie langsam.