Chemotherapie: Risiken und Komplikationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Januar 2014)

Bei einer Chemotherapie beziehen sich die Risiken und Komplikationen vor allem auf die Nebenwirkungen der eingesetzten Zytostatika.

Chemotherapie und ihre Nebenwirkungen

Die bei einer Chemotherapie verabreichten Zytostatika rufen Nebenwirkungen hervor, weil sie auch normale Zellen schädigen. Betroffen sind vor allem solche Zellen, die sich besonders schnell teilen, zum Beispiel Zellen des blutbildenden Systems (Knochenmark), der Haarwurzeln und die Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt.

Die Chemotherapie kann folgende Nebenwirkungen verursachen:

Nach Beginn einer Chemotherapie treten manche Nebenwirkungen innerhalb weniger Stunden oder Tage auf, andere erst nach Monaten oder Jahren. Der Umfang der Chemotherapie-Nebenwirkungen hängt vor allem von der Art und der Dosis der eingesetzten Zytostatika sowie von der Dauer der Behandlung ab.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die allgemeine seelische und körperliche Verfassung des Erkrankten.

Krebsbehandlungen schädigen neben den Krebszellen auch gesunde Zellen, insbesondere Blutzellen. In unserem Video erfahren Sie, was eine solche Blutarmut im Körper bewirken kann.

Bei einer Chemotherapie steht den teilweise erheblichen Nebenwirkungen der Zytostatika die Schwere der Erkrankungen gegenüber: Krebs ist eine Krankheit, die tödlich enden kann. Außerdem lassen sich bei einer Chemotherapie viele Nebenwirkungen heutzutage durch begleitende therapeutische Maßnahmen erheblich reduzieren.