Bypass-Operation: Prognose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Oktober 2014)

In der Regel kommen Bypass-Patienten nach der Operation für 24 Stunden zur Überwachung auf die Intensivstation. Schon dort wird mit krankengymnastischen Übungen begonnen, die dem Operierten helfen, schneller wieder auf die Beine zu kommen. Die Fäden aus Bein- und Brustwunde zieht der Arzt nach sieben bis zehn Tagen. Die Drahtschlingen, mit denen der Brustkorb verschlossen wird, verbleiben im Körper, was normalerweise keine Probleme verursacht.

Spätestens nach drei Wochen verlassen die Patienten das Krankenhaus und schließen meist eine mehrwöchige Rehabilitation an, bis sie wieder komplett leistungsfähig sind. Auch nach der Operation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig, bei denen der Arzt vor allem überprüft, ob der Bypass dauerhaft offen bleibt und ob die koronare Herzkrankheit (KHK) an den anderen, nicht operierten Herzkranzgefäßen fortschreitet oder nicht.

Statistiken zufolge sind fünf Jahre nach der Operation 80 bis 95 Prozent der Arterien-Bypässe noch offen. Bei venösen Bypässen sind die Ergebnisse etwas schlechter, hier sind 60 bis 80 Prozent der Gefäßbrücken noch durchgängig.