Brustkrebs-Früherkennung: Was wird untersucht?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. September 2015)

Folgende Untersuchungen gehören zur Brustkrebs-Früherkennung:

  1. Brustuntersuchung: Spätestens ab dem 30. – besser aber schon ab dem 20. Lebensjahr – empfiehlt es sich, dass jede Frau einmal im Monat ihre Brust selbst abtastet. Nutzen Sie hierzu den Zeitraum nach Ihrer Monatsblutung – dann ist das Brustgewebe besonders weich und lässt sich gut abtasten. Achten Sie dabei auch auf Einziehungen der Haut und Absonderungen aus der Brustwarze. Beides können Anzeichen für Brustkrebs sein – lassen Sie es durch Ihren Arzt abklären.
  2. Kontrollen durch den Gynäkologen: In Deutschland haben Frauen ab dem 20. Lebensjahr einmal im Jahr gesetzlichen Anspruch auf eine Krebs-Früherkennung beim Gynäkologen. Ab dem 30. Lebensjahr besteht zusätzlich der Anspruch auf eine Untersuchung der Brüste und der umgebenden Lymphknoten, die der Frauenarzt im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Krebs-Früherkennung durchführt. Bei Frauen mit einem familiär erhöhten Risiko für Brustkrebs ist eine Tastuntersuchung jedoch auch schon in früheren Lebensjahren sinnvoll und wird in bestimmten Fällen von der Krankenkasse bezahlt.
  3. Mammographie: Frauen zwischen 50 bis 69 Jahren können alle zwei Jahre eine routinemäßige Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) als Teil des gynäkologischen Früherkennungsprogramms wahrnehmen.