Blutspende: Was passiert nach der Blutspende?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2015)

Unmittelbar nach einer Blutspende ist es unbedingt ratsam, dass Sie die empfohlene Ruhezeit von mindestens 20 Minuten einhalten. In der Regel treten nach einer Blutspende keine weiteren Komplikationen auf. Falls Sie dennoch ein Unwohlsein verspüren, sollten Sie das anwesende Personal benachrichtigen. Zwar braucht der Körper nach der Blutspende etwa zwei Wochen, um die entnommenen Blutzellen zu ersetzen – den Flüssigkeitsverlust kann er jedoch schnell wieder ausgleichen. Bereits am Tag nach der Blutspende können Sie wieder Sport treiben.

Verarbeitung zur Blutkonserve

Innerhalb von 24 Stunden nach der Blutspende wird das entnommene Blut gefiltert und zur Blutkonserve verarbeitet. Um zukünftig Patienten gezielt mit den benötigten Bestandteilen des Blutes versorgen zu können, trennt das Labor die Erythrozyten, Leukozyten und das Plasma voneinander. Eine Blutkonserve mit roten Blutkörperchen ist anschließend noch 42 Tage lang haltbar.

Ein Krankenhaus darf die Blutkonserve erst verwenden, wenn die Blutprobe alle Laboruntersuchungen durchlaufen hat und ausgeschlossen ist, dass das Blut Erreger enthält. Ergeben die Untersuchungen Unregelmäßigkeiten in Ihren Blutwerten, werden Sie darüber informiert und es findet gegebenenfalls eine Nachuntersuchung statt.

Nach der Blutspende wird Blut untersucht und zu einer Blutkonserve verarbeitet. © Jupiterimages/iStockphoto

Nach der Blutspende wird Blut untersucht und zu einer Blutkonserve verarbeitet.