Blutspende: Bekommt man bei einer Blutspende Geld?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2015)

Beim Blutspenden sollte nicht das Geld, sondern die gute Tat im Vordergrund stehen, denn die Blutkonserven dienen der Versorgung von Kranken und Verletzten. Außerdem bekommt jeder Spender einen kostenlosen Gesundheits-Check, sodass man auch ohne Geld einen Nutzen von der Blutspende hat. In vielen Fällen erhält der Spender jedoch auch eine Aufwandsentschädigung.

Der Gesundheits-Check umfasst vor allem die Untersuchung des entnommenen Blutes: Es wird ein kleines Blutbild erstellt, das folgende Werte ausweist:

Darüber hinaus wird Ihr Blut auf mögliche gefährliche Infektionen untersucht. Neben einem HIV-Test testet das Labor Ihr Blut auch auf folgende infektiöse Erkrankungen:

Außerdem bestimmt das Labor Ihre Blutgruppe und Ihren Rhesusfaktor. Sie erhalten zudem einen persönlichen Blutspendeausweis, der Informationen zu Ihrer Blutgruppe enthält.

Im Rahmen der Blutspende wird Ihr Blut untersucht. © Jupiterimages/Photos.com

Im Rahmen der Blutspende wird Ihr Blut untersucht.

Blutspendern steht eine Aufwandsentschädigung zu

Gemäß dem Transfusionsgesetz sollte die Blutspende unentgeltlich erfolgen, jedoch steht jedem Blutspender eine Aufwandsentschädigung zu. Diese bemisst sich nach Art der Blutspende und dem Aufwand, der mit der Spende einher geht. Eine Aufwandsentschädigung für die Blutspende in Form von Geld ist jedoch nicht vorgegeben.

Häufig bieten die Blutspendestellen, zum Beispiel der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes oder die Blutspendezentren in Krankenhäusern, nach der Blutentnahme einen kostenlosen Imbiss und Getränke im Ruheraum an – manchmal auch kleinere Geschenke. Je nach Blutspendestelle wird in einigen Fällen für die Blutspende Geld ausgezahlt. Die Beträge sind jedoch in der Regel gering und ohne feste Vorgabe.