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Biofeedback-Therapie

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (28. Februar 2014)

Allgemeines

Die Biofeedback-Therapie (engl. Feedback = Rückkopplung) ist eine Methode, um unbewusste Körperfunktionen "bewusst" zu machen. Ziel dieses Verfahren ist es, die Kontrolle über die Körperfunktionen zu steigern und somit körperliches und seelisches Wohlbefinden bei Erkrankungen zu fördern.

Spezielle Biofeedback-Geräte wandeln Funktionen wie

in sicht- oder hörbare Signale (Bildschirm, Lautsprecher) um. Auf diese Weise kann die behandelte Person ihre Körperfunktionen bewusst wahrnehmen und lernen, sie zu beeinflussen. Ziel der Biofeedback-Therapie ist es, durch konsequentes Training die Signale des Körpers zu erkennen und letztendlich dadurch die eigene Gesundheit zu verbessern.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Biofeedback die Behandlung von vielen Krankheiten und Schmerzen wirksam unterstützen kann – vor allem in Kombination mit Entspannungstechniken. So kann die Therapie beispielsweise das Einnässen bei Blasenschwäche verringern und die Schmerzintensität bei Migräne und Spannungskopfschmerzen lindern. Eine Heilung der jeweiligen Krankheit erzielt Biofeedback jedoch nicht. Experten gehen davon aus, dass die bewusste Wahrnehmung von Körpersignalen auch bei anderen Beschwerden, zum Beispiel Asthma bronchiale, Tinnitus oder Rückenschmerzen hilfreich sein kann. Wissenschaftlich ist diese These bislang jedoch nicht belegt.

Historisches

Zu Beginn der 1960er Jahre erforschten Wissenschaftler, inwieweit Versuchspersonen gezielt bestimmte Hirnströme erzeugen können. Die Ergebnisse zeichneten sie per Elektroenzephalographie (EEG) auf. Später kamen dann weitere elektrophysiologische Messverfahren hinzu.

Entstanden ist der Begriff Biofeedback jedoch erst in den späten 1960er Jahren. Wissenschaftler hofften damals, dass diese Therapie eines Tages die Einnahme von Medikamenten bei Krankheiten wie Bluthochdruck überflüssig machen könnte.






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