Biofeedback-Therapie: Durchführung

Veröffentlicht von: Till von Bracht (28. Februar 2014)

Der Biofeedback-Therapeut benötigt zur Durchführung der Behandlung spezielle Geräte, die sogenannte Biosignale aufzeichnen und diese in sichtbare (Bildschirm/PC) oder hörbare (Lautsprecher/Töne) Signale umwandeln. Zu solchen Biosignalen zählen:

Entspannt sich eine Person während der Biofeedback-Therapie, zeigen die Geräte die körperlichen Veränderungen an. Viele Menschen können auf diese Art leichter den Einfluss von Gedanken, Gefühlen, An- und Entspannung auf den Körper erkennen. Sie lernen dadurch, welche Verhaltensweisen (körperliche und geistige) ungünstige oder eben günstige Körperreaktionen auslösen. Ein spezielles Training ermöglicht ihnen schließlich, eigentlich unwillkürliche körperliche Reaktionen, zum Beispiel den Blutdruck, bewusst zu beeinflussen.

Nach erfolgreichem Biofeedback-Training können die Behandelten diese Fertigkeiten auch ohne das Gerät anwenden. Damit die Wirkung anhält, müssen sie jedoch regelmäßig üben – am besten täglich. In der Regel erlernen Patienten während des Biofeedbacks verschiedene Entspannungsübungen. Darüber hinaus sollen sie erkennen, welche äußeren Umstände ihre jeweiligen Symptome auslösen und wie sie diese vermeiden können.