Autogenes Training: Ziele

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. November 2014)

Autogenes Training kann verschiedene Ziele verfolgen: Die auf seelischer Selbstbeeinflussung (bzw. Autosuggestion) basierende Methode dient dem Zweck, Ruhe, Entspannung und konzentrative Versenkung des eigenen Bewusstseins herbeizuführen. Dies ermöglicht es, bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen – wie Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsreaktionen – selbst zu beeinflussen.

Diese Beeinflussung durch autogenes Training zielt unter anderem darauf ab, die Körpermuskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder abzustellen, Ängste zu beruhigen und über regelmäßige Erholungsphasen die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus eröffnet autogenes Training die Chance auf eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau), deren mögliche Ziele die Selbstkontrolle und Selbstkritik sind.

Dabei geht es nicht darum, sich selbst durch autosuggestive Übungen zur Ruhe oder zu Veränderungen zu zwingen – vielmehr hat autogenes Training zum Ziel, eine loslassende Haltung einzuüben, die es ermöglicht, die spannungslösende Wirkung auf den eigenen Körper wahrzunehmen.