Autogenes Training: Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. November 2014)

Autogenes Training ist für verschiedene Anwendungsgebiete geeignet. Unter anderem findet Selbstentspannung durch autogenes Training als Methode der kleinen Psychotherapie breite Anwendung: Dabei stellt das autogene Training allerdings keine vollwertige Behandlung psychosomatischer oder psychischer Störungen dar. Stattdessen kommt die Entspannungsmethode unterstützend im Rahmen eines mehrdimensionalen Behandlungskonzepts zum Einsatz – also zusätzlich zu bereits ergriffenen klinischen und psychotherapeutischen Maßnahmen.

Als begleitende Therapie kann autogenes Training besonders bei folgenden Beschwerden hilfreich sein:

Für die Selbstentspannung durch autogenes Training kommen als weitere Anwendungsgebiete die Erleichterung der Entbindung und die Bewältigung von Stress infrage:

  • In der autogenen Entbindungserleichterung ist autogenes Training wesentlicher Bestandteil einer sogenannten schmerzarmen Geburt.
  • Mit seiner spannungslösenden Wirkung ist autogenes Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen gut geeignet, um für weniger Stress zu sorgen: Autogenes Training ermöglicht es nicht nur es, Stresssituationen zu bewältigen, sondern auch, ihnen vorzubeugen. Die Methode hilft, den Alltag und die täglichen Belastungen gelassener anzugehen, und steigert dadurch sanft und kontinuierlich das Wohlbefinden.