Augenlasern: Photorefraktive Keratektomie (PRK)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. November 2014)

Eine der ersten zum Augenlasern entwickelten Methoden ist die photorefraktive Keratektomie (PRK): Diese Laserbehandlung zielt darauf ab, die Brechkraft der Hornhaut des Auges durch eine Hornhautbearbeitung im Bereich der oberen Gewebeschichten zu verändern. Dabei entfernt der Operateur die äußere Schicht der Hornhaut (sog. Epithel) und modelliert mit einem Excimerlaser exakt die neue Form der Hornhaut nach dem vom Computer errechneten Profil. Anschließend setzt er eine dünne Kontaktlinse auf das beziehungsweise die operierten Augen, die einige Tage dort verbleibt. Diese Kontaktlinse – auch Verband-Kontaktlinse genannt – dient als eine Art natürliches Pflaster.

Excimerlaser

Der beim Augenlasern durch PRK (sowie durch andere Methoden) eingesetzte Excimerlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 193 Nanometern und zählt zu den sogenannten Kaltlicht-Lasern. Excimerlaser tragen durch Verdampfung Gewebe ab. Der Begriff Excimer ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung excited dimer (= angeregtes Dimer) und beschreibt damit den angeregten Zustand, in dem sich die Moleküle befinden, während der Laserstrahl entsteht.