Augenlasern: Nachsorge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. November 2014)

Nach dem Augenlasern ist eine gründliche Nachsorge wichtig. Diese beginnt damit, dass Sie nach der Augenoperation am besten noch etwa ein bis zwei Stunden unter ärztlicher Kontrolle in der Praxis beziehungsweise Augenklinik bleiben, um etwaige Probleme sofort angehen zu können. Es empfiehlt sich, die Augen nach dem Lasern vier bis sechs Stunden geschlossen zu halten, um sie zu schützen.

Um die Wundheilung nach dem Augenlasern zu unterstützen und weil das operierte Auge anfangs noch recht trocken sein kann, kommen zur Nachsorge Augentropfen zum Einsatz – in den ersten Tagen nach der Operation stündlich, später dann nach Bedarf. Um Augenentzündungen zu vermeiden, ist es nach einer PRK, Epi-LASIK und LASEK ratsam, über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten kortisonhaltige Augentropfen zu verwenden. Nach einer LASIK und Femto-LASIK reicht es in der Regel, wenn Sie diese entzündungshemmenden Augentropfen ein paar Tage lang anwenden.

Im Rahmen der Nachsorge ist es nach dem Augenlasern außerdem wichtig, sich in regelmäßigen Abständen vom Augenarzt untersuchen zu lassen. Diese Kontrollen sind zum Beispiel einen Tag, eine Woche, vier Wochen, drei Monate und ein Jahr nach einer LASIK-Operation sinnvoll. Nach einer PRK, Epi-LASIK und LASEK ist es empfehlenswert, dass ein Augenarzt das operierte Auge täglich kontrolliert, solange Sie noch die (nach dem Eingriff zum Schutz eingesetzte) Kontaktlinse tragen.