Apherese (Plasmapherese): Risiken und Komplikationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. November 2014)

Die Apherese (Plasmapherese)-Therapie ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch gibt es mögliche Risiken beziehungsweise können Komplikationen auftreten, wie zum Beispiel:

  • Blauer Fleck: An der Einstichstelle kann sich ein blauer Fleck (Hämatom) bilden.
  • Citratreaktion: Damit das Blut bis zur Rückgabe in den Körper nicht gerinnt, setzt man in der Regel Citrat bei. Der Körper baut den Stoff rasch wieder ab. Unter Umständen kann es durch das Citrat jedoch zu einem kurzzeitigen, akuten Calciummangel kommen. Dieser äußert sich durch Frösteln sowie Kribbeln in den Fingerspitzen, Zehen, Lippen oder der Zunge. Solche Symptome sollten Sie direkt mitteilen. Sie erhalten dann Calcium zur Einnahme und die Symptome lassen direkt nach. Unbehandelt kann der akute Calciummangel unter Umständen zu Herzrhythmusstörungen führen, die in sehr seltenen Fällen auch lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.
  • Infektion der Einstichstelle
  • Nervenverletzungen an der Einstichstelle
  • Schäden am punktierten Blutgefäß
  • Entzündung des punktierten Blutgefäßes