Apherese (Plasmapherese): Durchführung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. November 2014)

Die Apherese (Plasmapherese) ist ein Verfahren zur extrakorporalen (außerhalb des Körpers erfolgenden) Blutreinigung. Dabei leitet eine Kanüle in der Armvene des Betroffenen kontinuierlich Blut in einen sogenannten Plasmafilter. Dieser Filter trennt die Blutzellen von dem Blutplasma (nicht-zelluläre Bestandteile des Bluts). Anschließend fließt das gereinigte Blut wieder zurück in den Körper.

Die Apherese findet in der Regel ambulant in speziell dafür eingerichteten Zentren statt – ein Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig.

Wie oft eine Plasmapherese durchgeführt werden muss, hängt von der Erkrankung ab. Während in manchen Fällen eine einmalige Apherese ausreicht, sind in anderen Fällen (z.B. familiäre Hypercholesterinämie) lebenslang regelmäßige Behandlungen nötig.