Neugeborenenakne (Acne neonatorum): Milien

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (09. September 2014)

Neben der Neugeborenenakne können kurz nach der Geburt auch andere Hautveränderungen aufgrund von Talgdrüsenfehlfunktionen auftreten, die durch die hormonellen Veränderungen hervorgerufen werden (sog. Schwangerschaftsreaktionen). Dazu gehören beispielsweise der Kopfgneis ("Milchschorf") und die sogenannten Milien.

Milien sind winzige, weiß-gelbliche Pünktchen, die meistens um die Augen herum und an der Nase sitzen. Seltener kann man sie an Gaumen und Zahnleiste entdecken. Es handelt sich um winzige Zysten, die wie die Neugeborenenakne und der Kopfgneis innerhalb kurzer Zeit von selbst verschwinden und nicht behandelt werden müssen. Auch Milien kommen häufiger bei Jungen als bei Mädchen vor.

Auch hier gilt: Auf keinen Fall ausdrücken und damit Narbenbildung riskieren!


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