Beikost – der erste Brei: Selbstgemacht oder gekauft?

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (15. September 2017)

Sie können Ihren Säugling sowohl mit gekauftem Brei als auch mit selbstgemachter Kost ernähren. Häufig bietet sich – nicht zuletzt aus Zeit- und Kostengründen – eine Kombination von beidem für die Beikost an.

Fertignahrung

Gekaufte Säuglingsnahrung enthält meist keine Konservierungsstoffe, da sie entweder durch Hitze (Breis in Gläschen) oder durch Trocknen (Breipulver) konserviert wurde. Gekaufte Fertignahrung ist zwar teurer als selbst zubereitete, kann jedoch länger gelagert werden und muss nur erhitzt oder angerührt werden. Im Gegensatz zum selbstgemachten Brei enthält sie aber oft mehrere Zutaten, was besonders in den ersten Wochen, in denen sich Ihr Kind noch an die ungewohnte Beikost gewöhnen muss, eher nachteilig ist.

Selbstgemachter Brei

Mit selbstgemachtem Brei als Beikost ist es einfacher, auf die Vorlieben des Babys einzugehen. Doch müssen die Zutaten frisch besorgt werden und können nicht lange gelagert werden. Abhilfe schafft hier die Zubereitung größerer Mengen, die man anschließend einfriert und bei Bedarf wie einen Fertigbrei im Wasserbad aufwärmt.

Zum Einfrieren bieten sich gerade in der ersten Zeit, in der die Beikost-Portionen noch klein sind, Eiswürfelportionierer an. Ist der Brei gefroren, können die Brei-Eiswürfel in Gefrierbeuteln gelagert werden.


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