Babypflege: Zahnpflege / Mundpflege

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (13. Mai 2016)

Die meisten Babys bekommen um den sechsten Monat herum ihren ersten Zahn. Im Verlauf des dritten Lebensjahrs brechen dann die letzten der Milchzähne durch. Schon vor dem ersten Zahn (spätestens aber mit dem ersten Zahn) ist es sinnvoll, eine regelmäßige Zahnpflege beziehungsweise Mundpflege einzuführen. Zum einen gewöhnt sich Ihr Baby rechtzeitig daran – so gibt es später oft weniger Probleme beim richtigen Zähneputzen. Außerdem müssen schon die ersten Zähne gut gepflegt werden, da sich Karies an den Milchzähnen auch auf die bleibenden Zähne auswirken kann.

Zahnpflege beziehungsweise Mundpflege bei Säuglingen bedeutet keinen großen Aufwand. Es gibt sogenannte Fingerlinge, kleine Fingeraufsätze aus Stoff, die Sie auf den Zeigefinger ziehen und damit sanft den Gaumen reinigen können. Viele Babys mögen diese Mundpflege, gerade wenn sie zu zahnen beginnen, da der Gaumen dann häufig juckt und weh tut. Gerne kauen Sie auch auf dem Finger herum. So können Sie sich optimal und mit Spaß an die Mundpflege gewöhnen.

Alternativ gibt es Kinderzahnbürsten aus weichem Kunststoff, die anstatt mit Borsten mit kleinen Noppen versehen sind. Auch damit lässt sich der Gaumen leicht massieren und reinigen. Ältere Babys können diese Zahnbürsten selber halten und darauf herumkauen.

Ist der erste Zahn durchgebrochen, reicht es erst einmal auch aus, diesen mindestens einmal täglich mit dem Fingerling zu reinigen. Wenn Ihr Baby schon mitmacht, können Sie auch eine Babyzahnbürste für die Zahnpflege verwenden (Achtung bei der Altersangabe! Viele Kinderzahnbürsten sind erst für über Dreijährige geeignet!).

Zahnpasta ist erst einmal nicht nötig, außerdem verschlucken viele Kinder die Zahnpasta. Wenn Sie Zahnpasta verwenden, nehmen Sie nur ganz kleine Mengen und achten Sie darauf, dass die Zahnpasta für Säuglinge geeignet ist und Fluorid enthält.

Ob und wann Sie Ihrem Baby zusätzlich Fluoridtabletten geben sollten, besprechen Sie am besten mit Ihrem Kinderarzt, da die Meinungen in dieser Frage oft voneinander abweichen.


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