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Weißer Hautkrebs: Früherkennung

Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Hauttumoren zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen. Früh erkannt, haben sie eine gute Prognose.

Mediziner unterscheiden dunklen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom, von hellem Hautkrebs, der auch als weißer Hautkrebs bekannt ist. Zu den hellen Hautkrebsformen gehören:

Weißer Hautkrebs wird hauptsächlich von UV-Strahlung verursacht. Diese Hautkrebsformen entstehen vor allem an Körperstellen, die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind – zum Beispiel auf der Kopfhaut, im Gesicht oder auf den Oberseiten der Arme und Hände. Wer viel im Freien unterwegs ist, sollte deshalb immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Als Risikofaktor für ein Plattenepithelkarzinom gilt die aktinische Keratose. Etwa bei fünf bis zehn Prozent der Menschen mit aktinischer Keratose entwickelt sich aus diesen Hautveränderungen im Laufe der Jahre ein Spinaliom. Damit weißer Hautkrebs gar nicht erst entsteht, ist es daher sinnvoll, regelmäßig die Früherkennung beim Arzt in Anspruch zu nehmen. Entdeckt er dabei aktinische Keratosen, entfernt er diese, um zu vermeiden, dass sich daraus heller Hautkrebs entwickeln kann. Dies funktioniert zum Beispiel, indem der Arzt die betroffene Hautstelle mit flüssigem Stickstoff vereist. Ist bereits weißer Hautkrebs bei der Früherkennung vorhanden, ist meist eine Operation notwendig.

Da die bösartigen Hautveränderungen in der Regel gut sichtbar sind und sich in vielen Fällen wirkungsvoll behandeln lassen, ist die Früherkennung von Hautkrebs besonders wichtig. Ab einem Alter von 35 Jahren haben gesetzlich krankenversicherte Frauen und Männer einen Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennung. Alle zwei Jahre kann ein Hautarzt (Dermatologe) oder ein speziell geschulter Hausarzt diese Untersuchung durchführen. Dabei betrachtet er genau die Haut und sucht nach auffälligen Hautveränderungen.

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