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Forenexperte: Dr. med. Frank Kahmann
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Prostatakrebs-FrüherkennungDurchführungStand: 31. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion Ab dem 45. Lebensjahr haben alle Männer in Deutschland jährlich Anspruch auf eine Prostatakrebs-Früherkennung. Die Durchführung der Prostatakrebs-Früherkennung setzt sich dabei aus verschiedenen Untersuchungen zusammen. Rektale UntersuchungFür die digital rektale Untersuchung stützt sich der Patient auf Knie und Unterarmen auf der Untersuchungsliege ab (Knie-Ellenbogen-Lage). Der Arzt tastet mit dem Finger (lat.: digitus) den Mastdarm (lat.: Rektum) des Patienten aus – daher die Bezeichnung "digital rektale Untersuchung". Die Untersuchung ist ungefährlich und in der Regel schmerzlos. Diese Untersuchungstechnik ist deshalb besonders geeignet, weil ein Großteil der Prostatakarzinome im hinteren – also dem Darm zugewandten – Teil der Prostata entstehen. Krebsgewebe ist wesentlich härter und weniger elastisch als das umgebende Gewebe und daher durch Tasten gut erkennbar. Allerdings ist die rektale Tastuntersuchung keine Prostatakrebs-Früherkennung im eigentlichen Sinne: Zum Zeitpunkt, an dem ein Prostatakarzinom tastbar wird, hat es häufig schon Tochtergeschwulste (Metastasen) an entfernt liegenden Stellen gebildet oder ist über die Prostata hinaus gewachsen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaProstatakrebs-FrüherkennungDas könnte Sie auch interessieren
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