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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Brustkrebs
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Stand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Mammographie hilft dabei, möglichst frühzeitig zu erkennen, ob eine Frau Brustkrebs hat oder nicht. Zusammengefasst eignet sie sich für folgende Fälle:
Zur Risikogruppe zählen Frauen, in deren Familie bereits Brustkrebs auftrat. Dies gilt vor allem, wenn die Mutter oder Schwester betroffen waren. In solchen Fällen spielen mitunter die Gene eine Rolle: Es gibt zwei sogenannte Tumorgene, BRCA-1 und BRCA-2. Sie stehen ursächlich mit Brustkrebs in Verbindung. BRCA steht für Breast Cancer (engl. Brustkrebs). Frauen, bei denen in einem dieser Gene eine Erbgutveränderung (Mutation) vorliegt, haben ein stark erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Ein Gentest kann ermitteln, ob eine solche Mutation besteht.
Der Test empfiehlt sich unter anderem für Frauen, deren Verwandte ersten Grades im Alter unter 30 Jahren auf einer Seite Brustkrebs oder im Alter unter 40 Jahren auf beiden Seiten Brustkrebs hatten. Allerdings wird Brustkrebs nur etwa in einem von 15 Fällen vererbt.
Steht fest, dass die Gene BRCA-1 oder BRCA-2 verändert sind, gelten "strengere" Bedingungen für die Früherkennung von Brustkrebs. Neben einer engmaschigen Selbstuntersuchung der Brust und regelmäßigen Terminen beim Frauenarzt zählt die Mammographie zu den wichtigsten Maßnahmen.
Weitere Risikofaktoren für Brustkrebs sind:
Ärzte setzen die Mammographie zudem ein, wenn beim Abtasten der Brust (Palpation) oder beim Betrachten (Inspektion) etwas verdächtig oder unklar ist und die Ergebnisse anderer Untersuchungen (z.B. Ultraschall) die Zweifel nicht ausräumen können.
Beispiele für solche Auffälligkeiten sind:
Liegt Brustkrebs (Mammakarzinom) vor, muss auch die nicht betroffene Brust per Mammographie auf Veränderungen untersucht werden. Wurde ein Mammakarzinom therapiert, setzen Ärzte die Mammographie im Rahmen der Nachsorge ein.
Wenn die Mammographie nicht unbedingt sehr zeitnah gemacht werden muss, eignet sich die Zeit etwa zehn Tage nach Beginn der Regelblutung gut für die Röntgenaufnahme. Die Brust ist dann recht entspannt, da sie am wenigsten Flüssigkeit enthält.
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