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Rund um die Hautkrebs- Früherkennung

Wie erkenne ich helle Hautkrebsformen?

(Stand: 30. November 2009)

Bei der Früherkennung von Hautkrebs besteht – verglichen mit Tumoren innerer Organe – ein wesentlicher Vorteil: Hauttumoren sind mit dem bloßen Auge zu erkennen. Jeder Mensch sollte deshalb seine Haut auf mögliche Veränderungen hin beobachten. Vor allem die Bereiche, die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Gesicht, Dekolleté und Unterarme, sollten regelmäßig betrachtet werden. Für Personen, die viel sonnenbaden, im Freien arbeiten oder zu Sonnenbränden neigen, und für Patienten mit geschwächtem Immunsystem, gilt dies in besonderem Maß. Auch die Schleimhäute im Kopf-, Genital- und Analbereich müssen regelmäßig auf Veränderungen untersucht werden. Zeigen sich Auffälligkeiten, ist es in jedem Fall ratsam, einen Hautarzt (Dermatologen) aufzusuchen, um zu klären, ob es sich um einen hellen Hautkrebs handelt oder nicht.

  • Basaliom: Die verschiedenen Typen des Basalioms (knotig, flach, geschwürartig, narbenförmig) sind einzeln vor allem im Gesicht und auf der Stirn zu finden, zu mehreren besonders am Rumpf. Häufig treten Basaliome in Form kleiner, leicht erhabener, glatt-glänzender Knoten auf. Typisch sind auch schuppende Hautstellen mit einem perlschnurartigen Randsaum aus wenige Millimeter großen Knötchen. Basaliome sind hautfarben bis rötlich. Gelegentlich wachsen sie in die Tiefe und zerstören das benachbarte Gewebe, sodass auch Knochen und Knorpel in Mitleidenschaft gezogen werden können.
  • Aktinische Keratose: Aktinische Keratosen sind vor allem in Körperregionen zu finden, die oft dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Anfangs erscheinen sie als kleine rötliche Flecken, die dadurch entstehen, dass die oberste Hautschicht ausdünnt und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten. Die Flecken entwickeln sie sich später zu flachen rötlichen Knötchen, die graubraun verhornt sind. Aktinische Keratosen wachsen selten einzeln, meist treten mehrere dieser Hautveränderungen in kleinen Gruppen oder großflächig verteilt auf.
  • Spinaliom: Das Aussehen von Spinaliomen kann stark variieren: Diese Form von hellem Hautkrebs kann zum Beispiel warzenartig erscheinen oder auch nässenden Geschwüren ähneln. Meist fallen diese Hauttumoren aber als ausgefranste, rötliche, schuppende oder mit Krusten bedeckte Flecken auf. Spinaliome können innerhalb weniger Wochen zu großen Knoten heranwachsen, die schmerzlos sind aber häufig zu Blutungen neigen. Das Tumorwachstum kann sich jedoch auch langsam über mehrere Jahre hinziehen.

Da sich heller Hautkrebs meist gut erkennen und in vielen Fällen wirksam behandeln lässt, ist eine regelmäßige Selbstkontrolle der Haut und der Schleimhäute unbedingt zu empfehlen.

Weiterlesen: Heller Hautkrebs Früherkennung: Hautkrebs-Screening

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