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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 25. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die gynäkologische Krebsfrüherkennung besteht aus mehreren Einzeluntersuchungen. An erster Stelle steht die Anamnese. Bei dieser stellt der Frauenarzt einige Fragen. Dabei sind unter anderem folgende Informationen zur Krebsfrüherkennung wichtig:
Zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung gehört für Frauen ab 30 Jahren auch die Tastuntersuchung der Brust. Wie bei der Selbstuntersuchung tastet der Arzt das Drüsengewebe der Brust vorsichtig ab, um eventuelle Verhärtungen und andere knotige Veränderungen im Gewebe aufzuspüren. Die Tastuntersuchung der Brust dient also der Brustkrebs-Früherkennung. Außerdem untersucht er die Achselhöhlen, um festzustellen, ob Lymphknoten vergrößert sind.
Zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung nimmt die Frau auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl Platz. Für die Krebsvorsorge untersucht der Arzt die äußeren und inneren Geschlechtsorgane der Frau. Dabei schaut er sich zunächst den sichtbaren Bereich der Vagina, also die großen und kleinen Schamlippen an. Anschließend betrachtet er den Scheideneingang, die Scheide selbst und den Muttermund und sucht nach verdächtigen Veränderungen.
Zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung gehört auch die Kolposkopie (Scheidenspiegelung). Das Kolposkop ist eine Art Lupe, die es dem Arzt ermöglicht, sich den Muttermund und die Scheidenwände in 10- bis 40-facher Vergrößerung anzuschauen. Mit dieser Untersuchung kann er auch kleinste Veränderungen auf der Schleimhaut erkennen, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind.
Die gynäkologische Krebsfrüherkennung schließt mit dem Abstrich von Schleimhautzellen ab. Diese Zelluntersuchung, auch Pap-Test genannt, hat das Ziel, Gebärmutterhalskrebs so früh wie möglich zu entdecken. Bei der gewöhnlich schmerzfreien Untersuchung entnimmt der Arzt zwei Abstriche: einen vom äußeren Gebärmuttermund und einen vom Gebärmutterhals (Zervix). Diese Abstriche lässt er im Labor auf Zellveränderungen und Krebs(vorstufen) untersuchen.
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