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Brustkrebs-Früherkennung

Häufigkeit und Risikofaktoren

Stand: 31. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die Brustkrebs-Früherkennung spielt eine wichtige Rolle bei der sogenannten Brustkrebsvorsorge von Frauen – so kommt Brustkrebs mit großer Häufigkeit vor. Bei der Entstehung von Brustkrebs spielen verschiedene Risikofaktoren eine Rolle.

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Er ist für mehr als ein Viertel aller Krebserkrankungen bei Frauen verantwortlich. Der Altersgipfel liegt bei durchschnittlich 64 Jahren.

Neben dem Alter gibt es weitere Risikofaktoren für Brustkrebs, zum Beispiel:

  • Übergewicht
  • Späte oder keine Schwangerschaften
  • Hormontherapie, insbesondere die Östrogenbehandlung zur Linderung von Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren
  • Gutartige Veränderung des Brustdrüsengewebes (Proliferative Mastopathie)
  • Familiäre Belastungen, zum Beispiel bereits an Brustkrebs erkrankte nahe Verwandte in der Familie

    Wenn eins der folgenden Kriterien zutrifft, weist dies auf eine familiäres Risiko hin:
  • Mindestens drei weibliche Familienmitglieder mit Brustkrebs
  • Mindestens zwei Frauen in der Familie mit Brustkrebs, davon eine jünger als 50 Jahre
  • Mindestens eine Verwandte mit Brustkrebs und eine andere mit Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Mindestens zwei Verwandte mit Eierstockkrebs
  • Mindestens eine Frau in der Familie mit Brustkrebs und Eierstockkrebs
  • Mindestens eine Verwandte mit einseitigem Brustkrebs vor dem 35. Lebensjahr
  • Mindestens eine Verwandte ersten Grads mit beidseitigem Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr
  • Mindestens zwei Verwandte mit Eierstockkrebs
  • Mindestens ein männlicher Verwandter mit Brustkrebs und eine Verwandte mit Brust- oder Eierstockkrebs

In solchen Fällen ist es wichtig, sich beraten zu lassen und zu erfahren, welche Art der Brustkrebs-Früherkennung empfehlenswert ist. Eventuell ist auch ein Gentest sinnvoll, um das persönliche Krebsrisiko abzuschätzen.

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Brustkrebs-Früherkennung

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