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Startseite > Arztbesuch > Vorsorge > Impfstoffe im Überblick > Rekombinante Impfstoffe
Impfstoffe im ÜberblickRekombinante Impfstoffe(Stand: 29. Januar 2010) Rekombinante Impfstoffe basieren auf einer Kombination aus zwei Mikroorganismen: dem Krankheitserreger (bzw. seiner DNA) und einer Zelle (z.B. einem Bakterium). Oft reicht ein einziges markantes Merkmal – ein Antigen – von der Oberfläche eines Krankheitserregers aus, um das Immunsystem zu aktivieren und so den Organismus später vor der durch den Erreger verursachten Krankheit zu schützen. Ist ein solches Antigen identifiziert und sein genetischer Bauplan (die DNA = Desoxyribonukleinsäure) aufgeklärt, so kann man es mithilfe gentechnischer Methoden gezielt nachbauen und als Impfstoff verwenden. Hierzu wird die entsprechende DNA in Zellen eingebaut – zum Beispiel in Bakterien oder Hefezellen. Diese Zellen lesen die in der DNA verschlüsselten Informationen und bauen anhand dieser Informationen das Antigen auf. Dieses Antigen steht dann zur Herstellung des rekombinanten Impfstoffs zur Verfügung. Da rekombinante Impfstoffe die Erreger nicht mehr als Ganzes enthalten, besteht kein Risiko mehr, dass sie bei den Geimpften die Krankheit auslösen. Außerdem ist diese Impfung nicht nur sicherer, sondern die Herstellung des Impfstoffs auch billiger als die Inaktivierung ganzer Bakterien und Viren, die für die Geimpften und in der Herstellung Restrisiken bergen. Rekombinante Impfstoffe kommen beispielsweise bei folgenden Impfungen zum Einsatz: gegen Hepatitis A und B, gegen Cholera sowie gegen das humane Papillomavirus (HPV), welches zu Genitalwarzen und zu Gebärmutterhalskrebs führen kann. Weiterlesen: Impfstoffe im Überblick: Konjugierte Impfstoffe Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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