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Stand: 23. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Neben der Urinmenge und -farbe ist ein weiteres Merkmal bei der Urinuntersuchung (Urinanalyse) aufschlussreich: wie der Urin riecht. Der Geruch von Urin ändert sich einerseits durch den Genuss bestimmter Speisen und Gewürze, beispielsweise durch Spargel und Knoblauch. Andererseits können bestimmte Gerüche beim Harn auch Hinweise auf den gesundheitlichen Zustand liefern.
Ein bei der Urinuntersuchung wahrnehmbarer Obstgeruch weist auf Aceton im Urin hin. Eine solche Acetonausscheidung tritt bei einem entgleisten Diabetes mellitus auf. Wenn vom Urin ein stechender Geruch ausgeht, kann die weitere Urinanalyse eine erhöhte Menge von Ammoniak im Urin ergeben. Harn riecht zum Beispiel dann streng nach Ammoniak, wenn eine Übersäuerung des Bluts ( Azidose) oder Hungerzustände vorliegen.
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