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Autor: Onmeda-Redaktion
Die Sonographie (Ultraschall) hat viele Anwendungsgebiete – sie macht zahlreiche Organe und Körperregionen auf einem Bildschirm sichtbar. Dabei setzt der Arzt einen Schallkopf auf die Hautoberfläche der Region, die er untersuchen will (z.B. den Oberbauch). Auf einem Monitor erkennt er dann die inneren Organe und Gewebe und kann während der Untersuchung auch Ultraschallbilder abspeichern und ausdrucken. Der Schallkopf sendet Ultraschall mit Frequenzen von etwa 1 bis 15 Megahertz (MHz) aus. Weil man diesen Schallkopf auf die Körperoberfläche setzt, heißt er auch "Oberflächenschallkopf".
Vor allem die Oberflächen-Ultraschalluntersuchung wird häufig eingesetzt und hat diverse Anwendungsgebiete. Eine Sonographie der folgenden Körperregionen sind hilfreich bei der Diagnose unterschiedlicher Erkrankungen:
Neben den Oberflächenschallköpfen ist auch die Sonographie im Inneren des Körpers – auch Endosonographie genannt – wichtig in der Medizin. Ihre Anwendungsgebiete sind:
Die Sonographie ist nicht nur ein Verfahren zur Diagnose von Erkrankungen – auch in der Therapie liegen Ultraschall-Anwendungsgebiete: Insbesondere bei der Behandlung von Nierensteinen setzen Mediziner Ultraschall ein, um diese Steine von außen zu zertrümmern und so zum Beispiel einen operativen Eingriff zu umgehen. Das entsprechende Verfahren nennt man extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL).
Eine besondere Bedeutung hat Ultraschall in der Schwangerschaft. Jede gesetzlich krankenversicherte Schwangere hat einen Anspruch auf drei Ultraschalluntersuchungen sowie gegebenenfalls weitere Untersuchungen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Die entstandenen Ultraschallbilder können sie mit nach Hause nehmen. Für viele Frauen ist der Ultraschall in der Schwangerschaft sehr spannend und die Ultraschallbilder sehr begehrt. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen jedoch eine festgelegte Anzahl an Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vor. Daher müssen zusätzliche Untersuchungen selbst bezahlt werden. Risiken birgt Ultraschall in der Schwangerschaft nicht – weder für die Mutter noch für das Ungeborene.
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