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Stand: 22. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, bei der Sie einen schwach radioaktiven Stoff verabreicht bekommen. Um die mit der Strahlenbelastung verbundenen Risiken und Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten, kommen davon nur sehr kleine Mengen und nur solche Substanzen zum Einsatz, die im Körper sehr schnell zerfallen oder die Sie schnell wieder ausscheiden. Die mit einer Szintigraphie verbundene Strahlenbelastung entspricht etwa der einer Röntgenuntersuchung.
Um die Risiken auch dieser geringen Strahlenbelastung so klein wie möglich zu halten, klären Ärzte außerdem nicht jeden Krebsverdacht routinemäßig szintigraphisch ab, sondern setzen die Szintigraphie nur gezielt nach Abwägung ihres Nutzens für jeden Einzelfall ein. Dabei kommen Szintigraphien grundsätzlich auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit infrage – dann aber am besten nur in dringenden Ausnahmefällen.
Wenn bei Ihnen eine Szintigraphie erfolgt, können Sie außerdem wie folgt dazu beitragen, mögliche Risiken zu minimieren:
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