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Forenexperte: Dr. Frank Völkert
Forum Narkose & örtliche Betäubung
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Stand: 4. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Spinalanästhesie ist beim Kaiserschnitt (Sectio caesarea) ein sehr gängiges Narkoseverfahren. Geplante und sogenannten eilige Kaiserschnitte werden in Deutschland mittlerweile mehrheitlich in dieser Technik vorgenommen. "Eilig" bedeutet, dass das Kind innerhalb einer halben Stunde auf die Welt gebracht werden sollte. Nur beim sogenannten Notfall-Kaiserschnitt (Notfall-Sectio), bei dem das Leben des Kindes oder Mutter bedroht ist, erfolgt statt einer Spinalanästhesie immer eine Vollnarkose (Allgemeinanästhesie). Die Vollnarkose wirkt direkt und erlaubt somit eine möglichst schnelle Entbindung.
Das passende Anästhesieverfahren für einen Kaiserschnitt hängt folglich vor allem von der geburtshilflichen Dringlichkeit (Geht es Kind und Mutter gut?) ab. Bei regulären Entbindungen spielt der Wunsch der Patientin und die Empfehlung des Narkosearztes eine Rolle.
Eine Spinalanästhesie für einen Kaiserschnitt zu wählen, hat gegenüber einer Vollnarkose folgende Vorteile:
Regionale Anästhesieverfahren wie die Spinalanästhesie scheinen beim Kaiserschnitt das Auftreten von Komplikationen bei Kind und Mutter zu senken. Zudem sind Mütter mit diesem Verfahren meist sehr zufrieden. Trotzdem können die für eine Spinalanästhesie typischen unerwünschten Nebenwirkungen auftreten.
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