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Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter
Forum Chronische Schmerzen
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Stand: 23. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Eine tragbare patientengesteuerte Schmerzmittelpumpe (PCA) hat – wie Medikamentenpumpen im Allgemeinen – einige Vorteile: So kann sich der Patient selbst Schmerzmittel (Analgetika) verabreichen. Dadurch ist er eigenständiger und kann selbst entscheiden, wann er Schmerzmittel braucht. Außerdem kann er sich frei bewegen, während sicher gestellt ist, dass er die verordnete Infusionsbehandlung erhält. Die patientengesteuerte Schmerztherapie führt allgemein zu einer guten Schmerzlinderung. Auch Patienten sind mit ihrer Schmerztherapie generell zufriedener, wenn sie die Schmerzmittel-Dosis selbst bestimmen können.
Allerdings kommt eine patientengesteuerte Schmerzmittelpumpe (PCA) nicht für alle Schmerzpatienten infrage. Nur wer geistig und körperlich in der Lage sowie gewillt ist, seine Schmerzbehandlung selbst zu übernehmen, eignet sich für die Therapie mit einer Schmerzmittelpumpe. Für Kinder unter fünf Jahren und Drogenabhängige ist die patientengesteuerte Schmerzbekämpfung nicht geeignet. Auch müssen sich die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte mit der Methode gut auskennen.
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