Sie befinden sich hier:

Startseite > Arztbesuch > Untersuchungen & Behandlungen > Röntgenuntersuchung > Indikationen für Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungen

Röntgenuntersuchung

Indikationen für Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungen

Stand: 26. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Klassische Röntgenaufnahmen beziehungsweise Röntgendurchleuchtungen liefern auch heute, trotz moderner Verfahren (wie Ultraschall, CT, MRT) hilfreiches Bildmaterial von praktisch allen Körperregionen. Röntgenuntersuchungen sind schnell, einfach, sensitiv und kostengünstig.

Auf Röntgenaufnahmen lassen sich Abweichungen von der "Körpernorm" beziehungsweise dem Gesunden erkennen. So sind zum Beispiel Fremdkörper, Knochenverletzungen, entzündliche Prozesse und Verschleißerscheinungen oder Tumoren auf den Bildern zu erkennen. Auch lassen sich Funktionsstörungen etwa des Herzens, der Nieren oder des Magen-Darm-Trakts feststellen.

Die Röntgenaufnahmen lassen sich mit oder ohne Kontrastmittel (KM) erstellen (die Aufnahme ohne KM heißt "nativ"). Das hängt von der Fragestellung und den Symptomen des Betroffenen beziehungsweise der vermuteten Krankheitsdiagnose ab. Kontrastmittel sind von außen in den Körper eingebrachte Substanzen, die zu einer verbesserten (kontrastreicheren) Darstellung von ansonsten nicht oder schlecht darzustellenden Körperregionen oder -teilen dienen, insbesondere von Hohlorganen wie dem Magen-Darm-Trakt oder dem Gefäßsystem. Es gibt positive und negative Kontrastmittel.

  • Negative Kontrastmittel: Diese Art von Kontrastmitteln schwächt Röntgenstrahlung weniger stark als die Umgebung. Oft ist dies Luft oder Kohlensäure.
  • Positive Kontrastmittel: Diese Kontrastmittel schwächen Röntgenstrahlung stärker als die Umgebung. Dies können Bariumsulfat bei Magen-Darm-Untersuchungen oder jodhaltige Substanzen sein, die meist in die Vene gespritzt werden.

Kontrastmittel können über den Mund (oral), als Injektion, als Kontrasteinlauf über den Enddarm oder endoskopisch (zum Beispiel in Gallenwege) in den Körper gelangen. Bei vielen Untersuchungen fertigt der Radiologe erst eine Nativaufnahme als Übersichtsaufnahme an, bevor er danach zusätzlich eine Aufnahme mit einem Kontrastmittel macht.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Röntgenuntersuchung

Das könnte Sie auch interessieren

Untersuchung & Behandlung

Untersuchung & Behandlung

Von A wie Augenlaser-Operation bis Z wie Zahnimplantat.Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Untersuchungen, Verfahren und Behandlungen. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.