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Physiotherapie (Krankengymnastik)

Stand: 25. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Physiotherapie (Krankengymnastik) ist eine Therapieform, mit der heutzutage viele Krankheiten aus allen medizinischen Fachbereichen behandelt werden. Bis vor einigen Jahren beschrieb man die Physiotherapie in Deutschland noch mit dem Begriff Krankengymnastik. Im Jahr 1994 wurde – durch eine Änderung des Berufsrechts – der international übliche Begriff Physiotherapie dann auch hierzulande eingeführt.

Eine Physiotherapeutin bewegt den Arm eines auf der Bank liegenden Patienten
Die Physiotherapie (Krankengymnastik) verfolgt das Ziel, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.

Im Mittelpunkt der Physiotherapie steht die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers: Beides kann durch eine Erkrankung, eine angeborene Fehlentwicklung, aber auch durch alltägliche und dauerhafte Fehlbelastungen beeinträchtigt sein. Die Physiotherapie verfolgt das übergeordnete Ziel, die gestörte Bewegungs- und Funktionsfähigkeit zu verbessern und wieder herzustellen.

Krankheiten und Beschwerden behandelt man in der Physiotherapie mit unterschiedlichen Verfahren. Zu ihnen zählen zum Beispiel die Krankengymnastik mit und ohne Geräte, die manuelle Therapie und die Bobath-Methode. Außerdem setzt man in der Physiotherapie sogenannte physikalische Maßnahmen ein, beispielsweise die Wärme- und Elektrotherapie.

Die verschiedenen Verfahren der Physiotherapie können gesunde (physiologische) Bewegungsabläufe wiederherstellen, Schmerzen lindern, Ungleichgewichte im Muskelsystem reduzieren und die motorische Entwicklung bei Kindern fördern. Die Physiotherapie richtet sich dabei an Menschen jeden Alters.

In der Regel verordnet der behandelnde Arzt eine physiotherapeutische Behandlung, indem er ein Rezept ausstellt.

Physiotherapie dient auch der Vorbeugung

Die Physiotherapie beschränkt sich allerdings nicht allein darauf, Erkrankungen zu behandeln und zu kurieren. Physiotherapeutische Maßnahmen können auch verhindern, dass der Körper (wieder) krank wird. So beugen zum Beispiel Übungen aus der Rückenschule Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vor. Außerdem verbessern spezielle Übungen aus der Krankengymnastik motorische Fähigkeiten wie Kraft und Ausdauer. Dadurch stärken sie das Herz-Kreislauf-System und schützen den Köper vor Krankheiten wie etwa Osteoporose, Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Herzinfarkt.

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Physiotherapie (Krankengymnastik)

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