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Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Zur Vorbereitung der photodynamischen Therapie (PDT) spritzt der Arzt dem Patienten vor der eigentlichen Durchführung der PDT zunächst einen lichtempfindlichen Wirkstoff (sog. Photosensibilisator) in die Vene. Zur Behandlung von Hautkrebs trägt er den Photosensibilisator als Creme direkt auf die erkrankte Haut auf. Der Photosensibilisator lagert sich spezifisch in den veränderten Zellen an.
Nach einer gewissen Wartezeit, die mehrere Stunden dauern kann, bestrahlt der Arzt die zu behandelnde Region mit Licht einer bestimmten Wellenlänge. Das Licht stimuliert den Photosensibilisator, der daraufhin Sauerstoffradikale bildet. Sauerstoffradikale sind sehr aggressive Moleküle, die dann die kranken Zellen zerstören. Die umliegenden gesunden Zellen bleiben von dieser chemischen Reaktion weitgehend unberührt. Ein Sonderfall ist die Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration, einer Augenkrankheit, bei der sich durch die Reaktion der photosensiblen Substanz neu gebildete Gefäße im Auge wieder verschließen.
In den meisten Fällen reicht für eine photodynamische Therapie eine ein- bis zweimalige Durchführung der Therapie aus. Die durchschnittliche Vorbereitungszeit beträgt drei Stunden, die eigentliche Bestrahlung dauert acht bis zwölf Minuten.
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