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Pap-Test

Stand: 31. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Beim Pap-Test entnimmt der Frauenarzt (Gynäkologe) vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhals einen Gewebeabstrich und untersucht die Zellen auf Veränderungen. Durch diese Früherkennungs-Untersuchung erkennt der Gynäkologe Zellen, die sich möglicherweise zu Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entwickeln können.

Der Pap-Test wird manchmal auch "Krebsabstrich" genannt. Dieser Begriff ist jedoch nicht richtig, da veränderte Zellen in einem Pap-Test nicht automatisch auf eine Krebserkrankung hinweisen. Viele auffällige Befunde sind harmlos und heilen von alleine wieder ab.

Der Pap-Test gehört zu den Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen. Frauen ab einem Alter von 20 Jahren haben einmal im Jahr Anspruch auf diese Vorsorgeuntersuchung. In der Regel führt der Frauenarzt den Pap-Test während der jährlichen gynäkologischen Krebsvorsorge durch.

Für den Pap-Test entnimmt der Frauenarzt mit einem Watteträger, einem kleinen Spatel und einer Spezialbürste einen Abstrich von der Schleimhaut des Muttermunds und des Gebärmutterhalses. Anschließend überträgt er die Zellen auf einen Objektträger und färbt sie mit einer Spezialfärbemethode (Papanicolaou-Färbung) ein. Die gefärbten Zellen werden mikroskopisch untersucht.

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