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Organtransplantation

Risiken einer Organtransplantation

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Jede Transplantation fremder Organe löst im Körper des Empfängers spezielle Abwehrreaktionen aus, die zum Absterben des Spenderorgans führen können. Man unterscheidet hier die akute Abstoßungsreaktion, die unterschiedlich stark ausgeprägt in der ersten Zeit nach der Transplantation auftritt, und die chronische Abstoßung, bei der das Transplantat nach und nach versagt.

Um die Funktionsfähigkeit des transplantierten Organs zu erhalten, müssen Ärzte die Abstoßungsreaktion des Körpers medikamentös unterdrücken. Hierfür stehen verschiedene Medikamente wie Ciclosporin zur Verfügung. Dieser Wirkstoff schwächt die Reaktionen des Immunsystems ab. Dadurch sind die Patienten aber auch anfälliger für Infektionen. Auch andere Nebenwirkungen, zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen und Schwindel können auftreten. Diese negativen Effekte sind durch verbesserte Medikamente und geringere Dosierungen jedoch seltener geworden. Das Risiko einer Abstoßungsreaktion bei Herz-, Lungen- oder Lebertransplantation liegt höher als bei anderen Organen oder Geweben.

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