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Orale Chemotherapie

Stand: 5. März 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Unter einer oralen Chemotherapie versteht man die Einnahme von Wirkstoffen, die eine Krebserkrankung bekämpfen, in Form von Tabletten oder Kapseln.

Man sieht Tabletten und eine Dose.

Eine orale Chemotherapie kann zum Beispiel bei Brustkrebs, Darmkrebs und Magenkrebs, aber auch bei vielen anderen Krebserkrankungen zum Einsatz kommen und hat im Vergleich zur "normalen" Chemotherapie per Infusion für Krebspatienten viele Vorteile. Durch die Einnahme der Wirkstoffe in Kapsel- oder Tablettenform müssen beispielsweise keine langen Praxis- oder Klinikaufenthalte eingeplant werden.

Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Haarausfall treten bei diesen Wirkstoffen deutlich seltener oder sogar gar nicht auf. Da keine Infusionen gelegt werden müssen, entfallen zudem unangenehme Begleiterscheinungen wie Venenreizungen, lokale Infektionen oder Komplikationen durch den Venenkatheter.

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Orale Chemotherapie

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