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Olfaktometrie (Riechtest)AnwendungsgebieteStand: 23. November 2011Autor: Onmeda-Redaktion Die Olfaktometrie (Riechtest) bietet sich bei Riechstörungen zur Diagnose an, wobei die Anwendungsgebiete breit gefächert sind, da eine Riechstörung viele Ursachen haben kann. Anhand der Gründe für ein schlechtes Riechvermögen kann man Geruchsstörungen in zwei Gruppen unterteilen:
Mögliche Anwendungsgebiete der Olfaktometrie sind demnach Erkältungen und Allergien (z.B. Heuschnupfen), bei denen der Geruchssinn – vor allem wegen der geschwollenen Schleimhäute – vermindert ist. Gleiches gilt bei Nasenpolypen oder Mandelentzündungen. Und bei Unfällen eingeatmete oder mit Medikamenten eingenommene Giftstoffe können Verletzungen der Nase, des Riechnervs oder des Riechzentrums im Gehirn verursachen, was ein Riechtest ebenfalls zeigen kann. Weitere Anwendungsgebiete für die Olfaktometrie können sich außerdem durch manche Allgemeinerkrankungen ergeben: Zeigt der Riechtest einen schlechten oder fehlenden Geruchssinn, kann dies möglicherweise zum Beispiel auf Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck (Hypertonie) oder eine Mangelernährung beziehungsweise Fehlernährung hinweisen. Darüber hinaus haben rund 80 Prozent aller Menschen mit Parkinson und Alzheimer Geruchsstörungen, da die Krankheiten Zellschäden im für das Riechen zuständigen Teil des Gehirns verursachen. Die Riechprüfung bietet sich als eines von mehreren Testverfahren für die Frühdiagnose von Parkinson und Alzheimer an, da das Riechvermögen bei beiden Erkrankungen schon im sehr frühen Krankheitsverlauf gestört ist. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaOlfaktometrie (Riechtest)
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