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Nierentransplantation(Stand: 22. September 2009) AllgemeinesBei einer chronischen Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) kann es nötig sein, die nicht mehr funktionsfähige Niere durch eine Nierentransplantation zu ersetzen. Dabei entfernen Chirurgen die kranke Niere und pflanzen dem Betroffenen eine gesunde Spenderniere ein. Das implantierte Organ erfüllt alle Funktion der eigenen Nieren und befreit den Erkrankten so von der regelmäßigen Blutwäsche (Dialyse). Das körpereigene Abwehrsystem des Menschen ist darauf spezialisiert, fremde Zellen zu erkennen und zu zerstören. Auf diese Art schützt es den Organismus effektiv vor Krankheitserregern. Dieser Mechanismus tritt auch bei der Transplantation von fremden Organen in Kraft. Damit der Körper des Organempfängers eine fremde Niere möglichst gut akzeptiert, sollten Spender- und Empfängerorganismus in möglichst vielen Gewebewerten übereinstimmen. Daher sind Spendernieren von nahen Verwandten oft besonders für eine Nierentransplantation geeignet. Dennoch müssen Menschen nach einer Nierentransplantation lebenslang Medikamente einnehmen, die den Körper daran hindern, die fremde Niere abzustoßen. Solche Arzneimittel bezeichnet man als Immunsuppressiva. Der Großteil der transplantierten Nieren, etwa 80 Prozent, stammt von Verstorbenen, die sich vor ihrem Tod zur Organspende bereit erklärt hatten. Lebendspenden machen den Rest, also etwa 20 Prozent, aller Nierentransplantationen in Deutschland aus. Spenden dürfen nahe Verwandte und Menschen mit engem persönlichen Verhältnis. Die Lebensqualität eines Nierenspenders wird durch das Fehlen einer Niere nicht gemindert, wenn die zweite Niere voll funktionsfähig ist. Weiterlesen: Nierentransplantation: Prognose Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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