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Stand: 16. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Bildung von Narben lässt sich durch eine gute und rechtzeitige Wundbehandlung positiv beeinflussen. Die sogenannte feuchte Wundbehandlung, unterstützt die natürlichen Prozesse der Wundheilung und kann diese um bis zu 40 Prozent beschleunigen.
Bei der feuchten Wundbehandlung handelt es sich nicht einfach um "feuchte Pflaster". Vielmehr werden hier Verbände oder Pflaster auf die Wunde aufgebracht, die mit einer speziellen, hydroaktiven Wundauflage ausgestattet sind. Die Substanzen dieser Auflage verhindern ein Austrocknen der Wundflüssigkeit. Für die Wundheilung wichtige Stoffe, wie Enzyme, Hormone und Wachstumsfaktoren, können auf diese Weise länger in der Wunde wirken und die Neubildung von Zellen anregen.
Auch das Infektionsrisiko lässt sich durch ein feuchtes Wundmilieu deutlich senken. Die Bildung von Wundschorf, der wie eine mechanische Barriere die Einwanderung neu gebildeter Zellen stört, wird verhindert. Darüber hinaus verklebt die Auflage des feuchten Verbands oder Pflasters nicht mit dem Wundbereich. Es besteht somit beim Abnehmen des Verbands oder Pflasters keine Gefahr, dass bereits neu gebildetes Gewebe wieder zerstört wird.
Durch feuchte Wundverbände lassen sich die Wundheilungsprozesse erheblich beschleunigen. Zudem wird die Bildung von überschießendem Narbengewebe durch eine feuchte Wundbehandlung reduziert.
| Pflaster für feuchte Wundbehandlung können in der Regel mehrere Tage auf der Wunde bleiben. |
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