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Stand: 12. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Weil Essensreste bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie) stören, ist es wichtig, nüchtern zu sein. Daher besteht die Vorbereitung auf die Untersuchung darin, mindestens sechs Stunden vorher weder zu essen noch zu trinken.
Zudem gehört es bei einer bevorstehenden Magenspiegelung zur Vorbereitung, einige Tage vor dem Untersuchungstermin die Blutgerinnungswerte überprüfen zu lassen. Blutverdünnende Medikamente sind nach ärztlicher Absprache rechtzeitig vor der Gastroskopie abzusetzen.
Manche Menschen haben Angst vor einer Magenspiegelung, zumal sie etwas unangenehm sein kann. Daher haben Sie die Möglichkeit, sich vorher mit einer Spritze ein Beruhigungsmittel verabreichen zu lassen – zum Beispiel Midalozam oder Diazepam. So sind Sie während der Gastroskopie nicht bei vollem Bewusstsein. Wenn Sie hingegen als Vorbereitung auf die Magenspiegelung keine Medikamente zur Beruhigung wünschen, können Sie die Untersuchung auch bei vollem Bewusstsein vornehmen lassen. In dem Fall ist vor der Magenspiegelung eine örtliche Betäubung des Rachens mit einem Spray möglich, damit Sie den durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen eingeführten Schlauch (das sog. Gastroskop) nicht so sehr spüren. Eine Vollnarkose ist bei einer Magenspiegelung aber nicht erforderlich.
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