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Stand: 12. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist im Allgemeinen kaum mit Risiken verbunden und führt nur selten zu Komplikationen.
Die Magenspiegelung ist nicht schmerzhaft. Allerdings ist es für diese Untersuchung notwendig, ein biegsames, schlauchartiges Instrument durch den Mund am Kehlkopf vorbei über die Speiseröhre in den Magen einzuführen (ein spezielles, als Gastroskop bezeichnetes Endoskop). Das Einführen dieses Schlauchs empfinden einige Menschen als unangenehm, weil dies den Würgereflex auslöst. Erhalten die Betroffenen ein Beruhigungsmittel, merken sie von der Untersuchung jedoch nichts. Nach der Magenspiegelung kann es zu vorübergehendem Völlegefühl, Blähungen und Aufstoßen kommen.
Nur in seltenen Fällen treten bei einer Magenspiegelung Komplikationen auf. Die möglichen Risiken bestehen beispielsweise darin, dass das Gastroskop die Schleimhäute von Speiseröhre, Magen und Dünndarm bei der Untersuchung verletzen kann, sodass diese bluten. Die Reizung des Kehlkopfs durch den Schlauch kann zu Heiserkeit und zu Schluckbeschwerden führen. Als sehr seltene Komplikation kann das Gastroskop die gesamte Wand des Verdauungstrakts durchstoßen (Perforation).
Wenn der Arzt während der Magenspiegelung Gewebeproben aus der Magenwand entnimmt, besteht ebenfalls das Risiko, dass Blutungen auftreten, die aber in der Regel von selbst aufhören.
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