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Künstliche Befruchtung

ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion)

Stand: 23. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Seit dem Jahr 1994 steht für die künstliche Befruchtung in Deutschland die ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion), auch Mikroinjektion genannt, zur Verfügung: Diese Methode kommt dann zur künstlichen Befruchtung zum Einsatz, wenn eine Befruchtung weder im Eileiter noch unter Laborbedingungen gelingen kann. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Samenzellen des Mannes eine zu geringe Anzahl aufweisen und/oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Die künstliche Befruchtung durch ICSI hat folgenden Ablauf: Der Arzt entnimmt der Frau Eizellen durch die Scheide und spritzt anschließend jede einzelne Samenzelle mithilfe einer Mikropipette direkt ins Zytoplasma der Eizelle der Frau. Die Übertragung (Transfer) der so befruchteten Zellen in die Gebärmutter erfolgt zwei Tage später.

Die künstliche Befruchtung durch die intrazytoplasmatische Spermieninjektion führt durchschnittlich in etwa 20 Prozent der Versuche zum Erfolg. Wie hoch bei ICSI die Erfolgschancen (d.h. die Aussichten, eine Schwangerschaft herbeizuführen) sind, hängt unter anderem in hohem Maß vom Alter der Mutter ab.

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