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Künstliche Befruchtung

GIFT (Gamete Intrafallopian Transfer, intratubarer Gametentransfer)

Stand: 23. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Erfolgt die künstliche Befruchtung mithilfe der als GIFT (engl.: Gamete Intrafallopian Transfer ) oder auch intratubarer Gametentransfer bezeichneten Methode, findet die Befruchtung der Eizelle im Körper statt. Die Eizellen gewinnt man zuvor durch Punktion aus dem Eierstock der Frau. Zusammen mit den Samenzellen des Mannes spült der Arzt sie anschließend in den Eileiter, entweder durch die Bauchdecke oder mithilfe eines dünnen Katheters durch den Muttermund. Ei- und Samenzelle können dann im Körper der Frau verschmelzen. Vor einer künstlichen Befruchtung durch GIFT ist es notwendig, die Reifung der Eizellen durch eine Hormonbehandlung anzuregen.

Voraussetzung für die künstliche Befruchtung durch GIFT ist, dass mindestens ein Eileiter der Frau durchgängig (also nicht verstopft) ist.

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