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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Knochenmarkbiopsie ist mit wenigen Komplikationen behaftet. Bei der Untersuchung sind Blutergüsse, Nachblutungen und Infektionen an der Einstichstelle möglich, die in der Regel leicht zu behandeln sind. Extrem selten sind Verletzungen von Nerven und anderen Gewebestrukturen, was zu Taubheitsgefühl und lang anhaltenden Schmerzen führen kann. Nur wenige Personen zeigen auf das örtliche Betäubungsmittel eine allergische Reaktion.
Die Komplikationsrate der Knochenmarkbiopsie hängt auch von der gewählten Entnahmestelle ab. Eine Knochenmarkbiopsie aus dem Brustbein ist schmerzhafter als eine Probeentnahme aus dem hinteren Beckenkamm. Außerdem liegen im Brustkorb wichtige Organe und Strukturen wie der Herzbeutel, die Lunge und große Blutgefäße nahe an der Einstichstelle der Biopsie-Nadel. Hohe Sorgfalt und Erfahrung des Arztes sorgen aber dafür, dass auch hier nur selten Komplikationen auftreten.
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