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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Unter einer Knieprothese (künstlichen Kniegelenk) beziehungsweise Knieendoprothese versteht man den vollständigen oder teilweisen Ersatz des menschlichen Kniegelenks durch eine Prothese. Im Jahr 2005 wurden in Deutschland etwa 120.000 Knieendoprothesen eingesetzt.
Die meisten Knieprothesen werden bei älteren Menschen notwendig: Im Durchschnitt sind die meisten Patienten etwa 70 Jahre alt. Frauen benötigen insgesamt häufiger ein künstliches Kniegelenk als Männer.
Für den Ersatz des Kniegelenks stehen verschiedene Typen an Knieprothesen zur Verfügung. Welcher Prothesentyp der richtige ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen des Betroffenen ab, zum Beispiel ob nur ein Teil oder das ganze Kniegelenk ersetzt werden muss.
In den ersten drei Monaten nach der Operation sollten Betroffene das Kniegelenk schonen und belastende Bewegungen beziehungsweise starke Stoßbelastungen meiden, wie zum Beispiel:
Durch eine Knieprothese können die meisten Betroffenen ihre Lebensqualität insgesamt deutlich verbessern: die Schmerzen nehmen ab und man kann sich wieder besser bewegen.
Circa zwei bis drei Monate nach dem Einsetzen der Knieprothese dürfen Betroffene in der Regel auch wieder Sport treiben. Hierbei bieten sich insbesondere Sportarten an, bei denen die Stoßbelastungen nicht so stark sind. Zu empfehlen sind zum Beispiel:
Ein künstliches Kniegelenk hält in der Regel 10 bis 15 Jahre, in Einzelfällen auch kürzer. Ist die Knieprothese am Ende ihrer Haltbarkeit angekommen, ist ein Wechsel möglich. Bei den meisten Betroffenen werden gute bis sehr gute Langzeitergebnisse erzielt.
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