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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Das Einsetzen einer Knieprothese (künstlichen Kniegelenk) beziehungsweise Knieendoprothese ist keine Notfalloperation, sie lässt sich daher mit der nötigen Sorgfalt vorbereiten. Dennoch kann es nach der Operation hin und wieder zu Komplikationen kommen. Im Jahr 2005 war dies bei 5,6 Prozent der Implantationen der Fall.
Komplikationen, die bereits frühzeitig nach der Knieoperation auftreten können, sind beispielsweise die Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombose) in den Beinen, Infektionen der Knieprothese durch Bakterien oder eine Verrenkung der einzelnen Prothesenanteile. Auch eine frühe Lockerung der Prothese, die sich durch ein Gefühl der Instabilität, Schmerzen aber auch einer Fehlstellung des Beins bemerkbar macht, kann auftreten. Insgesamt kommen diese Komplikationen jedoch eher selten vor.
Nach mehreren Wochen und Monaten können sogenannte periartikuläre Ossifikationen (auch heterotope Ossifikationen genannt) auftreten. Dabei bildet sich in der unmittelbaren Umgebung des künstlichen Kniegelenks neues Knochengewebe. Je nach Ausmaß dieser Knochenneubildung können erneut Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen auftreten. Durch Methoden wie zum Beispiel eine einmalige Röntgenbestrahlung des Gelenks vor oder unmittelbar nach der Operation lässt sich solchen Ossifikationen jedoch vorbeugen.
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