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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Durch das Einsetzen einer Knieprothese (künstlichen Kniegelenk) beziehungsweise Knieendoprothese lassen sich bei den meisten Betroffenen gute bis sehr gute Langzeitergebnisse erreichen:
Die Lebensqualität verbessert sich dadurch spürbar.
Eine Knieprothese hält durchschnittlich etwa 10 bis 15 Jahre, bei einem kompletten Gelenkersatz mit Achsführung etwas weniger.
In seltenen Fällen können direkt nach der Operation erneut Schmerzen sowie eine eingeschränkte Funktion des Kniegelenks auftreten, die meist auf eine Lockerung von Prothesenteilen zurückzuführen ist. In diesen Fällen muss man das künstliche Kniegelenk austauschen – die Langzeitergebnisse fallen hiernach nicht so günstig aus wie nach einer Erstoperation.
Um einer Lockerung der Prothese vorzubeugen, sollten Sie Übergewicht und Überlastungen durch das Heben schwerer Lasten sowie Sportarten, bei denen das Gelenk erschüttert wird, unbedingt vermeiden. Zu empfehlen sind gelenkschonende und stoßarme Sportarten wie zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen.
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