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Stand: 29. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Je nach Anwendungsgebiet kommen unterschiedliche Katheter zum Einsatz – dementsprechend variieren Risiken und Komplikationen. Die unterschiedlichen Katheter ermöglichen in der heutigen Medizin nicht nur die Diagnose von vielen verschiedenen Erkrankungen. Über Katheter können Ärzte auch viele Krankheiten oder Symptome direkt behandeln.
Geht es um Katheter-Komplikationen, ist das Vermeiden von Infektionen von besonders wichtiger Bedeutung: Beim Einführen eines Katheters (z.B. in ein Blutgefäß oder in die Harnblase) müssen der Arzt beziehungsweise das Pflegepersonal möglichst keimfrei arbeiten, damit sie dabei keine Krankheitserreger wie Bakterien ins Körperinnere verschleppen. Auch eine sorgfältige Katheterpflege ist besonders bei Kathetern, die über einen längeren Zeitraum eine Verbindung zwischen der Außenwelt und inneren Hohlorganen schaffen, wichtig. Typische Beispiele sind hier der zentrale Venenverweilkatheter (ZVK) und der Blasendauerkatheter. Die entsprechenden hygienischen Maßnahmen sollen verhindern, dass Keime entlang des Katheterschlauchs in den Blutkreislauf oder in die Harnwege gelangen und zu Komplikationen wie Harnwegsinfektionen oder einer Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Innere Verletzungen durch Katheter oder Gefäßverschlüsse durch abgelöste Katheterteile sind theoretisch möglich, kommen aber aufgrund der heute verwendeten biegsamen, hochwertigen Kunststoff-Katheter und bei einer geübten Hand des Untersuchers selten vor. Allergische Reaktionen können bei der Verwendung von Kathetern aus Gummi auftreten – die heutigen Katheter bestehen aber oft aus reizarmen, beschichteten Kunststoffen.
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