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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 18. März 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Für eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) gibt es grundsätzlich drei Vorgehensweisen:
Für diese drei sogenannten Zugangswege stehen dem Operateur jeweils weitere Untermethoden zur Verfügung, die jeweils bestimmte Vor- und Nachteile mit sich bringen. Es hängt von mehreren Begebenheiten ab, für welche Methode sich Frau und Arzt entscheiden, um die Gebärmutter zu entfernen. So zum Beispiel von Größe und Beweglichkeit der Gebärmutter, vorausgegangenen Operationen und Begleiterkrankungen sowie individuellen Voraussetzungen wie dem Körpergewicht und den anatomischen Verhältnissen.
Letztlich spielt auch die Erfahrung des Operateurs eine Rolle: Er wird der Frau die Technik vorschlagen, die er am sichersten beherrscht und die er aus medizinischen Gründen bevorzugt.
Je nach Notwendigkeit entfernt der Operateur bei einer Gebärmutterentfernung das ganze Organ (totale Hysterektomie) oder nur einen Teil (subtotale Hysterektomie). Die subtotale Hysterektomie kommt bei krankhaften Veränderungen der Gebärmutter infrage, die nur einen bestimmten Teil des Organs betreffen. Dabei entnimmt der Arzt beispielsweise ausschließlich den Gebärmutterkörper und belässt den Gebärmutterhals (suprazervikale Hysterektomie). Oder er entfernt nur den Gebärmutterhals und belässt den Körper der Gebärmutter (Trachelektomie). Ist es notwendig, die Gebärmutter aufgrund einer anderen bösartigen Krankheit (z.B. der Eierstöcke) zu entfernen, erfolgt in aller Regel eine totale Hysterektomie: Der Arzt entfernt das ganze Organ und entnimmt weiteres benachbartes Gewebe.
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